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Paul Schallück unterwegs

Autor
Paul Schallück
Herausgeber
Walter Gödden
VÖ-Datum
08.05.2026
ISBN
978-3-8498-2169-2
Verlag
Aisthesis
Bandnr.
36
Paul Schallück unterwegs. Berichte – Briefe – Feuilletons Buch

Aus der Kategorie Reihe Dokumente

Paul Schallück unterwegs. Berichte – Briefe – Feuilletons

Die landläufige Vorstellung, dass ein Autor am Schreibtisch sitzt und sich in aller Ruhe seiner schriftstellerischen Tätigkeit widmet – auf Paul Schallück (1922–1976) trifft sie nicht zu. Der Autor, dessen schriftstellerische Karriere in den 1950er Jahren einsetzte, war ein literarischer Arbeiter im ureigensten Sinn. Obwohl seine Romane, Erzählungen und Hörspiele erfolgreich waren und Schallück seinerzeit zu den bekanntesten Autoren Deutschlands zählte, musste er auf Gedeih und Verderb veröffentlichen und Autorenlesungen absolvieren, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Blieb beim geforderten Pensum überhaupt Zeit zum Reisen? Im Falle Paul Schallücks waren es in den seltensten Fällen Erholungsreisen. Wenn er unterwegs war, dann meist im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für den Rundfunk oder um Reportagen zu verfassen, die er annehmen musste, weil das Tagesgeschäft es erforderte. Schallück war aber auch als Mitglied von Schriftstellerorganisationen häufig unterwegs, etwa auf Tagungen der Gruppe 47, des Grünwalder Kreises oder im Rahmen seiner politisch-sozialen Tätigkeit.

Rechnet man all dies zusammen, wird man von einer intensiven Reisetätigkeit sprechen können, wobei Aufenthalte in den USA, Frankreich, Israel und der damaligen Sowjetunion Höhepunkte in Schallücks Lebenslauf darstellten. Seine ausführlichen Berichte zeigen symptomatisch seinen genauen und wachen Blick für die gesellschaftlichen und sozialen Zustände seiner Zeit.

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